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von "St. Agnes" zu "Heinrich-Hansjakob-Haus"
Das Haus, in dem das Heinrich-Hansjakob-Haus heute wirkt, erfüllte im Laufe seiner Geschichte verschiedene Aufgaben.
Zunächst dient es in den Jahren 1886-1939 - damals mit dem Namen St. Agnes unter der Leitung der Vinzenzschwestern als Haushaltungsschule für Mädchen aus Deutschland und dem Ausland. Im Zweiten Weltkrieg wird das Haus als Lazarett genutzt und anschließend ab 1945 mit dem Namen St. Notburga als Altenheim weitergeführt.
1979 initiiert Prof. Karl Härringer in Zusammenarbeit mit dem Altenwerk und dem Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg und dem Caritasverband Freiburg-Stadt ein innovatives Projekt: Ein offenes Beratungs-, Begegnungs- und Bildungszentrum älterer Bürger/innen, das seine Nutzer mit ihren eigenen Kompetenzen mittragen sollen und das durch seine Vernetzung mit anderen öffentlichen Einrichtungen neue Hilfen und Entfaltungsräume aufbauen will. Dieses modellhafte Konzept, das von der Pfarrgemeinde St. Johann und vom St. Marienhausverein unterstützt wird, findet ab 1980 seine Heimat im Haus St. Notburga, das dann nach Heinrich Hansjakob, dem sozial und kulturell engagierten Pfarrer aus Haslach im Kinzigtal, benannt wird.
Das Haus verfügt über mehrere Kursräume, Café, Weinstube, Internetcafe, Kegelbahn, Werkraum, Werkstatt, Sonnenterrasse etc ... Es entwickelte sich durch das kontinuierliche Engagement vieler Menschen - Ehrenamtlicher, Trägervertreter, Dozenten, Mitarbeiter, Zivildienstleistende, Praktikanten, Hausbesucher - zu einem lebendigen Treffpunkt für Jung und Alt und wird jährlich von ca. 40.000 Besucher/innen genutzt.
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vertrauen
Das Leben führt uns ab und zu in Situationen, die wir alleine nicht bewältigen können. In Beratungsgesprächen, die von gegenseitigem Vertrauen geprägt sind, finden Sie Möglichkeiten, Ihre Fragen zu erörtern.
Ältere Menschen müssen persönliche Lebenskrisen wie Abschied und Trauer oder auch andere Erlebnisse wie gesundheitliche Einschränkungen oder den Verlust von Aufgaben bewältigen. Pflegende Angehörige sind oft seelisch stark belastet und im Zweifel, wie viel Zeit und Energie sie für sich und ihre Familie beanspruchen dürfen. Auch die ungewohnte Verantwortung für kranke Eltern kann als schwieriger Rollentausch erlebt werden. Eltern machen sich Sorgen um ihre psychisch kranken oder lebensuntüchtigen Kinder und suchen Rat. Hilfe in schwierigen Lebenslagen, gemeinsame Bemühungen, Probleme zu klären, konkrete Anregungen, und evtl. Weitervermittlung an Spezialisten, z.B. Fachärzte, Psychotherapeuten oder soziale Institutionen, dies sind Kernpunkte der Gespräche.
Auf Sie stürmen Fragen ein, auf die Sie keine Antwort wissen. Die Fragen können als Schreiben von Behörden, als Wünsche von Angehörigen oder aus Ihrer eigenen Lebensplanung herrühren, und Sie suchen Hilfe bei der Beantwortung dieser Fragen, wie z.B.: Wie soll ich für Alter, Krankheit oder Tod vernünftig Vorsorge treffen? Warum fordert mich das Finanzamt auf, eine Steuererklärung einzureichen? Warum wünscht meine Hausbank, dass ich jemandem eine Bankvollmacht erteilen soll? Auch wenn Sie glauben, die Antworten selbst geben zu können, ist der Rat eines Dritten in vertraulicher Atmosphäre oft hilfreich zur Absicherung oder Überprüfung der eigenen Vorstellungen. Nutzen Sie das Angebot, kompetenten Rat der Ihre Restzweifel zerstreut, zu erhalten.
Ursula Jaisle, Heinrich Olbricht
Bild: Angela Huber
Kontakt:
Psychologische und therapeutische Beratung
Ursula Jaisle, Dipl.-Psychologin,
Dipl.-Sozialarbeiterin
freitags ab 9.30 Uhr
mit Anmeldung
Kontakt:
Beratung in persönlichen Lebensfragen und im Umgang mit Behörden
Heinrich Olbricht, Rechtsanwalt
mittwochs 10.00 bis 12.00 Uhr
ohne Anmeldung
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sich begegnen
Alles wirkliche Leben ist Begegnung (Martin Buber).
Begegnung braucht einen Ort.
Das Heinrich-Hansjakob-Haus ist ein Ort, an dem das Sichbegegnen viele Facetten umfasst:
BEGEGNUNG eröffnet Raum und Gelegenheit für Kontakte, Gemeinschaft und Geselligkeit
BEGEGNUNG ermöglicht Integration
BEGEGNUNG bringt Generationen zusammen
BEGEGNUNG fördert das Verständnis zwischen den Menschen, kann "Brücken bauen" und Vorurteile abbauen
BEGEGNUNG lässt Zuneigung und Freundschaft erleben
BEGEGNUNG ist Austausch von Meinungen und Überzeugungen
BEGEGNUNG ist Umgang mit Pluralität und Widersprüchlichkeit
BEGEGNUNG gebietet Achtung vor den Überzeugungen des Anderen
BEGEGNUNG ermöglicht Neues
BEBEGNUNG eröffnet Möglichkeiten und Gelegenheiten, Hilfe und Unterstützung zu erhalten und empfangene Hilfe und Unterstützung zu erwidern BEGEGNUNG drückt die schöpferische Vielfalt der Menschen aus
BEGEGNUNG hilft bei der Suche nach einer neuen Lebensperspektive und Orientierung
BEGEGNUNG führt mich näher zu mir selbst
BEGEGNUNG mit Menschen macht das Leben lebenswert (Guy de Maupassant).
Angela Huber
Kontakt:
Heinrich-Hansjakob-Haus
Angela Huber
Talstr. 29, 79102 Freiburg
Tel.: 0761 70313-0
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sich verbünden
Um ein zukunftsweisendes Werk zu starten, braucht es Leute mit Visionen, die bereit sind, auch unkonventionelle Wege zu gehen. Im Falle des Heinrich-Hansjakob-Hauses war dies Professor Karl Härringer, der seine vielfältigen Erfahrungen und Kontakte aus der Jugendhilfe in eine innovative Seniorenarbeit einfließen ließ und bereits bei der Gründung des Hauses 1979 für eine gute Ausgangslage sorgte.
Um ein gutes Haus zu bauen, braucht es ein tragfähiges Fundament, eine Struktur und einen Rahmen, die Sicherheit und Perspektive für seine Nutzer/innen bieten.
Dies leisten für das Heinrich-Hansjakob-Haus in einer gemeinsamen Trägerschaft das Altenwerk der Erzdiözese Freiburg, das Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg und der Caritasverband Freiburg-Stadt e.V. als Betriebsträger. Diese Träger fördern das Heinrich-Hansjakob-Haus mit all ihren Möglichkeiten und bilden die stabile Basis für die Arbeit und das Leben des Heinrich-Hansjakob-Hauses.
Getragen wird das Haus auch von den vielen Mitarbeiter/innen (Hausbesucher/innen, Ehrenamtlichen, Zivildienstleistenden, Dozent/innen und Hauptamtlichen), die alle mit ihrem Einsatz und ihren Ideen und Aktivitäten das Haus mit Leben erfüllen und auf ihre individuelle Weise das Haus mitgestalten.
In gemeinsamer Verantwortung tragen so viele Hände dazu bei, dass das Haus auf einem guten Fundament steht.
Bernhard Kraus, Wilhelm Pfaff
Bild und Tonkugeln: Cornelia Reichle
Kontakt:
Caritasverband Freiburg-Stadt e.V.
Herrenstrasse 6, 79098 Freiburg
Tel.: 0761 31916-0
Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg
Landsknechtstrasse 4,
79102 Freiburg
Tel.: 0761 70862-0
Altenwerk der Erzdiözese Freiburg
Okenstrasse 15,
79108 Freiburg
Tel.: 0761 5144-211
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Freunde helfen
"Das Heinrich-Hansjakob-Haus ist für mich zu einem wichtigen Ort meines Lebens geworden. Dort erfahre ich Begegnung und Gemeinschaft; es gibt meinem Leben Halt und Sinn. Deshalb bin ich auch Mitglied im Freundeskreis Heinrich-Hansjakob-Haus e.V., weil es mir wichtig ist, dass es dieses Haus gibt und dass es lebt." (Ein Mitglied aus dem Freundeskreis).
Über 120 Mitglieder im "Freundeskreis Heinrich-Hansjakob-Haus e.V." unterstützen seit 1996 das Haus. Wir setzen uns dafür ein, dieses Haus mit seinen vielfältigen Angeboten auch unter schwierigen sozialpolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu erhalten und auszubauen. Für Sie und für andere! Dies sehen wir als einen wichtigen Beitrag für die Lebensqualität älterer Menschen in der Stadt Freiburg.
Durch kleine und große Spenden und Beiträge sowie durch ehrenamtliche Mitarbeit helfen wir mit, die Vielfalt des Heinrich-Hansjakob-Hauses zu erhalten und für Jung und Alt sowie für Menschen in besonders schwierigen Lebenssituationen Beratung, Begegnung und Bildung zu ermöglichen.
Wollen auch Sie mithelfen? Werden Sie Mitglied im Freundeskreis! Schon ab 15,- EUR Jahresbeitrag können Sie uns unterstützen!
Maria Roth
Bild: Angela Huber
Kontakt:
Freundeskreis Heinrich-Hansjakob-Haus e.V.
Maria Roth, Vorsitzende
Talstr. 29, 79102 Freiburg
Tel.: 0761 70313-0
Bankverbindung:
Konto Nr. 2150271
Sparkasse Freiburg-Nördlicher
Breisgau (BLZ 680 501 01)
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vermitteln
Die iha-börse (Interessen-Hobby-Austauschbörse) vermittelt.
Sie möchte Menschen miteinander in Kontakt bringen und ihnen die Möglichkeit geben, eigene Erfahrungen und Kenntnisse auszutauschen.
Wer Gleichgesinnte sucht für
Reisen, Wandern, Sport
kulturelle Veranstaltungen
Wissen und Diskussionen
Hobbies, Spiele, Tanz...
ist bei der iha-börse richtig.
Wer sein Wissen und seine Fähigkeiten an andere weitergeben möchte, kann sich gerne an uns wenden.
Paula Thamm
Kontakt:
montags von 16 bis 18 Uhr
iha-börse
Heinrich-Hansjakob-Haus
Talstr. 29, 79102 Freiburg
Tel.: 0761/70313-18 (mit Anrufbeantworter)
www.iha-boerse-fr.de
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den eigenen Weg gehen
Dr. Heinrich Hansjakob (1837 bis 1916), Pfarrer, Schriftsteller und Politiker, dessen Namen unser Haus trägt, leitete von 1884 bis 1913 die Pfarrei St. Martin in Freiburg.
Sein Lebensweg war, bis er nach Freiburg kam, sehr ereignisreich verlaufen. Nach Studium, Priesterweihe und Promotion war er Vorstand einer höheren Schule, Pfarrer in Hagnau und Landtagsabgeordneter in Karlsruhe. Seine Ansichten, die er deutlich äußerte, entsprachen nicht immer denen seiner Vorgesetzten. Es war gewiss nicht einfach, in der Zeit des "Kulturkampfes" einen eigenen Weg zu gehen. Ein unerschütterlicher, tiefer Glaube an seinen Gott half ihm dabei.
Nachzulesen ist dies alles in seinen über 70 Büchern, die auch heute noch eine interessante und spannende Lektüre sind. In seinen Reisetagebüchern beschrieb er seine Wege in die Nähe und in die Ferne. Wegen seiner ganz großen Liebe zur Heimat nennt man ihn einen Volksschriftsteller. Das war er wirklich, doch ging sein Werk weit darüber hinaus. Er nahm zu zahlreichen Fragen seiner Zeit Stellung. So wandte er sich zum Beispiel gegen die Fürstenherrschaft und kritisierte die Fürsten, die "frevelhaft und aus Eigennutz Kriege beginnen und Tausenden ihrer Untertanen Tod, Elend und Siechtum bringen" würden.
Das Bild auf der Vorderseite zeigt Heinrich Hansjakob in Blumberg, wie er Kindern Kirschen schenkt. Aber auch mit alten Menschen war er gerne zusammen. Im Altenheim Kartaus, in dem er 3 Zimmer gemietet hatte, fühlte er sich unter den betagten Menschen sehr wohl. In seinem Buch "In der Kartause" setzte er ihnen ein würdiges Denkmal.
Auch in unserer neuen, modernen Welt hat uns der Dichter und Schriftsteller Heinrich Hansjakob noch viel zu sagen. Seine tiefe Frömmigkeit, seine soziale Einstellung, seine Hinwendung zu den Menschen, mit denen es das Schicksal nicht ganz so gut meinte, sind uns heute noch wichtig und Richtung gebend.
Dorle Lehmann
Bild: Augustinermuseum Freiburg
Kontakt:
Heinrich-Hansjakob-Gesellschaft Freiburg
Heinrich Lehmann, 1. Vorsitzender
Fischermatte 18 g
79183 Waldkirch
Tel.: 07681 3460
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spielen
"Wir brauchen die Großeltern, wer könnte sonst Spaß mit uns machen und uns lieb haben?" (Sascha) "Ich und meine Oma spielen gern Kopfweh. Sie kann es aber viel besser als ich." (Nicole) "Omas und Opas brauchen sehr viel Liebe. Sie brauchen auch sehr viel Schlaf." (Volker) "Wenn man Großeltern hat, dann weiß man auch, wo man schlafen kann." (Bettina) "Großmütter wissen, was man tun muss, wenn wir uns nicht wohl fühlen. Sie haben für alles ein Rezept." (Jens)
Tief unten im Keller meiner Eltern fand ich das Büchlein, in dem diese Zitate von Kindern gesammelt sind. Auf wunderbaren dreißig Seiten entfaltet sich die ganze Liebe und große Bedeutung, die Kinder ihren Großeltern entgegenbringen. Ein wertvolles Zeugnis von der Freude, Kreativität und Energie, die die Beziehung zwischen den Generationen spenden kann. Und auch das Kalenderbild auf dieser Vorderseite ist ein solches Zeugnis: Auf einer bunten Frühlingswiese spielt ein Junge selbstvergessen im Sandkasten, und eine Seniorin lächelt uns an. Der kleine Künstler hat sich viel Mühe gegeben, und entstanden ist eine farbenfrohe Idylle. Alle sind zufrieden, lassen sich Zeit und Raum, und gehören dennoch zusammen. Leider entstehen solche Situationen immer seltener, denn vielen Kindern fehlt eine ältere Bezugsperson, und viele Senior/innen haben wenig Kontakt zu Kindern. Deshalb haben wir das Oma-Kind-Kontaktbüro gegründet, damit sich Kinder und Senior/innen wieder begegnen. So können wir in Zukunft vielleicht auch ein kleines Buch herausgeben mit all den Bildern und Zitaten von Kindern, die von ihren neuen Freundschaften zwischen Alt und Jung erzählen.
Matina Wesser
Bild: Fritz Bayer
Kontakt:
Oma-Kind-Kontaktbüro (OKKO)
Büro im Heinrich-Hansjakob-Haus:
dienstags von 14 bis 16 Uhr
Ansprechpartnerin: Frau Schmidt
Tel.: 0761 70313-18
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sich engagieren
"Ehrenamtlich tätig?" Vorsicht Vorurteil! "Du bist wohl nicht ausgelastet", bekommt man oft zu hören. Doch: Ehrenamt - steckt da nicht auch das Wörtchen Ehre drin? Für Gotteslohn - aber ist es nur das? Ist es nicht eine ganz besondere Art von Lohn, das Vertrauen eines Menschen geschenkt zu bekommen? Und stellt es nicht eine Freude dar, mit den eigenen Talenten andere glücklich zu machen? Mit Geld lässt sich heute vieles erreichen, aber mit seiner Stimme, seinen Händen, dem Gefühl?
Zu Beginn spürt man vielleicht eine gewisse Unsicherheit. Denn Engagement für sich und Andere heißt auch, Nähe zu spüren und zuzulassen, spontan auf unvorbereitete Situationen zu reagieren, fünfe gerade sein zu lassen, menschliche Schwächen nicht zu verstecken. Ob bei der Gestaltung von Feiern oder bei einer Beratung, bei der Hilfe in Küche und Café, bei der Mitarbeit im Freundeskreis, beim Kuchenbacken, beim Gedächtnistraining oder an der Pforte: Zuhören und teilnehmen am Leben anderer ist gefordert. Jede Begegnung eine Wundertüte sozusagen! Der Griff in diese Wundertüte ist immer neu und überraschend - ob Singkreis, Sonntagskaffee oder Sitzgymnastik.
Die Begegnung mit Menschen lässt uns oft glücklich und staunend, manchmal aber auch ratlos zurück. Das kleine Wunder, das wir Ehrenamtlichen täglich vollbringen, steht gewiss nie in der Zeitung und sorgt nicht für Sensationen, doch es zieht Kreise wie ein Tropfen, der ins Wasser fällt. Mit den eigenen Talenten Licht in das manchmal auch schattenreiche Leben anderer Menschen bringen - reicht das nicht schon für ein Wunder?
Carola Schark
Kontakt:
Heinrich-Hansjakob-Haus
Angela Huber
Talstr. 29, 79102 Freiburg
Tel.: 0761 70313-0
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sich weiterbilden
Lernen und sich weiterbilden bedeutet, zu entdecken, was mir möglich ist. Dafür braucht es Zeit und Muße und Freiräume, in denen wir uns gezielt unseren Anliegen widmen.
Die Kurse und Seminare im Heinrich-Hansjakob-Haus schaffen Raum und Zeit, sich in Gemeinschaft und im Dialog mit sich selbst mit den eigenen Fragen und mit der Welt, in der wir leben, zu befassen und sein Verständnis darüber zu vertiefen. Sie ermöglichen, Fähigkeiten zu entfalten, und unterstützen dabei, mit dem erworbenen Wissen das eigene Leben zu gestalten und den eigenen Weg gehen zu können.
Die Angebote des Heinrich-Hansjakob-Hauses erstrecken sich über viele Bereiche (Gesundheit, Kreativität, Theologie, Politik, Kunst, Musik, Literatur, EDV, Internet ...). Sie finden sie in unserem jeweiligen Halbjahresprogramm, im gemeinsamen Programm der Katholischen Erwachsenenbildung in der Stadt Freiburg und im Internet unter www.heinrich-hansjakob-haus.de.
Das Programmheft senden wir Ihnen gerne zu! Oder noch besser: Schnuppern Sie einfach mal in den einen oder anderen Kurs, auf den Sie neugierig sind, hinein! Wir freuen uns, Sie im HHH begrüßen zu können.
Wilhelm Pfaff
Kontakt:
Heinrich-Hansjakob-Haus
Wilhelm Pfaff, Bildungsreferent,
Talstr. 29, 79102 Freibug
Tel.: 0761 70313-0
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sich vernetzen
Herr Meier gehört zu den rüstigen Helfern des "Mobilen Freiburger Altenservice e.V." (MOFA). Meistens rückt er mit dem Fahrrad aus, um schnell mal einen Sessel zu reparieren, einen Einkauf zu erledigen oder auch mal zu einer Behörde zu radeln. Gerufen werden er und die rund 30 bis 40 anderen Vereinsmitglieder von älteren Mitbürgern, die allein zu Hause sind. Da kann es schon einmal vorkommen, dass man auch etwas vorliest. "Sie sind ein Engel" äußerte dankbar eine blinde Dame, die unsere Hilfe beim Vorlesen in Anspruch nahm.
Unter den Freiwilligen sind ehemalige Handwerker, Kaufleute, Beamte, Lehrer/innen und auch Dolmetscher/innen. Alle bringen sich mit ihren beruflichen und menschlichen Erfahrungen ein.
Manchmal werden wir auch mit einem Mofa verwechselt - aber wir sind eine Gruppe von Helfern, die seit 16 Jahren für Andere da sind und dabei auch für sich selbst etwas tun. MOFA ist von Anfang an vernetzt mit dem Heinrich-Hansjakob-Haus, die dortige Werkstatt steht ständig zur Verfügung.
Elfi Frey
Bild: Albrecht Köllner
Kontakt:
MOFA - Mobiler Freiburger Altenservice,
Hermannstr. 10, 79098 Freiburg
Bürozeiten: Di. + Do.
10 bis 12 Uhr
Tel.: 0761 31913-147
(und Anrufbeantworter)
Spendenkonto Nr. 307 900
Deutsche Bank Freiburg
(BLZ 680 70 30)
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Freiräume nutzen
Freiräume zu haben ist ein grundlegendes Bedürfnis eines jeden Menschen und ein wesentlicher Bestandteil von Lebensqualität. Freiräume sind Auszeiten vom alltäglichen Tun und eröffnen uns Gelegenheiten zur Entfaltung eigener Bedürfnisse und Talente. Jenseits des Alltags mit seinen festen Regeln und Strukturen können wir uns "ausprobieren" und Dinge tun, die wir nicht tun müssen. Wir können eigene Interessen wahrnehmen, Neues wagen, unserer Fantasie freien Lauf lassen, z.B. indem wir uns in einen anderen Menschen verwandeln und dessen Situation kennen lernen.
Gelegenheit, in eine andere Rolle zu schlüpfen und einmal ganz anders zu sein, bot ein durch das Bertholdgymnasium initiiertes und im Heinrich-Hansjakob-Haus durchgeführtes Kunstprojekt zwischen zwei Generationen mit dem Titel "Ich wär' so gern". An dem Projekt wirkten mehrere Schülerinnen und Schüler sowie viele ältere Frauen mit. Die älteste Teilnehmerin war 95 Jahre alt. Entsprechend ihren Interessen und Wünschen verwandelten sich die Mitwirkenden in "Traumfiguren" wie Sherlock Holmes, Frida Kahlo, Charlie Chaplin, Tina Turner, Räuber Hotzenplotz, Witwe Schlotterbeck oder Pat & Patachon und fotografierten sich gegenseitig. Den Abschluss des Projekts bildete eine Fotoausstellung.
Wenn Sie auch Neues wagen wollen, ihre Neigungen entfalten möchten, so können Sie unsere Frei(en)-Räume im Heinrich-Hansjakob-Haus nutzen. Wir unterstützen Sie gerne dabei und unsere Mitarbeiter/innen stehen Ihnen als Ansprechpersonen jederzeit zur Verfügung.
Angela Huber
Kontakt:
Heinrich-Hansjakob-Haus
Angela Huber
Wilhelm Pfaff
Talstr. 29, 79102 Freiburg
Tel.: 0761 70313-0
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Mensch werden
Wir sind als Menschen geboren, sind somit Mensch von Anfang an und besitzen dadurch unveräußerliche Rechte und eine unveräußerliche Würde bis zum letzten Atemzug, die Menschen weder vergeben noch nehmen noch produzieren können, da sie aus unserem geheimnisvollen Ursprung, aus unserer Gottes-ebenbildlichkeit herrühren.
Auf der anderen Seite bleibt es für jede/n eine immerwährende Aufgabe, Mensch zu werden, sich zu entwickeln, das in ihr/ihm liegende Potenzial zu entfalten, und es bis zuletzt für sich selbst und für andere fruchtbar zu machen, um menschliches Leben und menschliche Würde zu verwirklichen und zu sichern.
Diese Menschwerdung geschieht in Gemeinschaft, im Austausch und im gemeinsamen Handeln mit anderen. Sie ereignet sich im privaten Bereich, in Beziehungen, Partnerschaften, Familien. Sie braucht jedoch auch von der Gesellschaft und vom Staat verantwortete öffentliche Orte und Räume, in denen wir unsere menschlichen Fragen, die wir alleine nicht lösen können, aufgreifen und gestalten können.
Menschwerdung geschieht letztlich auch im Vertrauen und in der Liebe, die wir erfahren und schenken, mit der wir arbeiten und das Leben erfüllen, und die nach christlichem Verständnis letztlich ihren Ursprung in der Liebe Gottes hat, die an Weihnachten in der Menschwerdung Gottes zum Ausdruck kommt und auf die wir hoffen dürfen.
In diesem Sinne ist auch das Heinrich-Hansjakob-Haus ein Ort, das mit seinen Möglichkeiten und Angeboten zur Menschwerdung seiner Besucher/innen und zu einer menschlichen Gesellschaft seinen Beitrag leisten will. Gerne können Sie z.B. mit anderen zusammen am 24. Dezember Heilig Abend gemeinsam erleben.
So kann es gelingen, was Edith Stein als Aufgabe christlicher Bildungs-, Beratungs- und Begegnungsarbeit bezeichnet hat, nämlich dazu beizutragen, dass "...der Mensch ein wahrer Mensch und wahrhaft er selbst wird".
Wilhelm Pfaff
Bild: Aquarell v. Margarete Stingl (Stern)
Christoph Härringer (Haus)
Kontakt:
Heinrich-Hansjakob-Haus
Angela Huber
Wilhelm Pfaff
Talstr. 29, 79102 Freiburg
Tel.: 0761 70313-0
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